Unsere Geschichte im Januar:
Traum in Zartbitter
Unser Suppen-Tipp der Saison : Zwiebelsuppe
Wir kochen jede Woche eine Suppe teilweise aus geretteten Lebensmitteln, die wir an Foodsharingorten der Stadt abholen.
Zutaten
für 4 Portionen
6 EL Pflanzenfett
10 große Zwiebeln
2 festkochende Kartoffeln
1 1/2 Liter Gemüsebrühe
1 Päckchen Madel-/Hafer- oder Soyasahne
Salz & Pfeffer
altes Brot
Öl, Salz für die Croutons
Zubereitung
- Kartoffeln in kleine Würfel schneiden (ca. 1 cm)
- Zwiebeln schneiden und im heißen Fett goldbraun anbraten.
- Mit der Brühe aufgießen und Kartoffeln dazugeben.
- 20 Minuten köcheln lassen.
- ein Päckchen vegane Sahne zugeben und mit Salz & Pfeffer abschmecken.
- Altes Brot kleinschneiden und in einer Pfanne knusprik rösten. Dabei leicht salzen.
- Die Croutons werden nach dem Anrichten auf den Tellern auf die Suppe gestreut.
- Lasst es euch schmecken!
SuppKultur im Ökohaus… online zum Anhören
Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir ein zur SuppKultur. Die FÖJ-Crew im Haus kocht eine leckere Suppe mit geretteten Lebensmitteln aus dem Fairteiler, dazu gibt es ein kulturelles Häppchen in Form einer ca. 15-minütigen Geschichte des Gelingens. Wir stellen Menschen und Projekte vor, die innerhalb einer gegenwärtig nicht-nachhaltigen Gesellschaft beginnen, etwas anders zu machen und ihre Handlungsspielräume zu nutzen. Geschichten sind lebensnah, greif- und nachfühlbar, und inspirieren eher zum Handeln als abstrakte Zielnummern wie das klimapolitisch wichtige „1,5 Grad“-Ziel.
Es braucht positive, anschauliche, lebenswirkliche Ziele: Eine Stadt ohne Autos, ein Bildungssystem, in dem das Lernen Spaß macht, Formen von Gemeinschaftlichkeit, die Sinn und Bedeutung anders definieren als allein über Konsum. Menschen brauchen also Geschichten des Gelingens – Geschichten über die Möglichkeiten eines besseren, gerechteren, qualitätsvolleren Lebens, dass nicht die Einen auf Kosten der Anderen führen.