Unsere Geschichte im Juni:
Ein Rad aus Köln bewegt die Masse
Unser Suppen-Tipp der Saison: Erbsen-Suppe
Wir kochen jede Woche eine Suppe teilweise aus geretteten Lebensmitteln, die wir an Foodsharingorten der Stadt abholen.
Zutaten
für 4 Portionen
250g Kartoffeln geschält
2 mittelgroße Zwiebeln
2 kleine Zehen Knoblauch
Olivenöl
1 Beutel TK Erbsen (ca. 450g)
3/4 Liter Brühe
Majoran + Gewürze nach Wunsch
200g Räuchertofu
Zubereitung
- Zwiebeln in Olivenöl anbraten
- Knoblauch gehackt hinzugeben
- mit Gemüsebrühe ablöschen
- Kartoffeln hinzugeben und fast gar kochen
- Erbsen hinzugeben und beides durchkochen
- Räuchertofu reiben und beiseite legen
- Suppe pürieren und nach Geschmack würzen
- Räuchertofu hinzugeben
SuppKultur im Ökohaus… online zum Anhören
Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir ein zur SuppKultur. Die FÖJ-Crew im Haus kocht eine leckere Suppe mit geretteten Lebensmitteln aus dem Fairteiler, dazu gibt es ein kulturelles Häppchen in Form einer ca. 15-minütigen Geschichte des Gelingens. Wir stellen Menschen und Projekte vor, die innerhalb einer gegenwärtig nicht-nachhaltigen Gesellschaft beginnen, etwas anders zu machen und ihre Handlungsspielräume zu nutzen. Geschichten sind lebensnah, greif- und nachfühlbar, und inspirieren eher zum Handeln als abstrakte Zielnummern wie das klimapolitisch wichtige „1,5 Grad“-Ziel.
Es braucht positive, anschauliche, lebenswirkliche Ziele: Eine Stadt ohne Autos, ein Bildungssystem, in dem das Lernen Spaß macht, Formen von Gemeinschaftlichkeit, die Sinn und Bedeutung anders definieren als allein über Konsum. Menschen brauchen also Geschichten des Gelingens – Geschichten über die Möglichkeiten eines besseren, gerechteren, qualitätsvolleren Lebens, dass nicht die Einen auf Kosten der Anderen führen.